Stell dir vor, du hast ein Kuvert mit 1000€ in deinem Briefkasten. Schon seit Monaten. Du weißt nur nicht, dass es da liegt. Jeden Tag gehst du dran vorbei, nimmst es nicht mit, und am Ende des Jahres wirft es jemand einfach weg.
Klingt absurd? Genau das passiert aber jedes Jahr mit der Steuererklärung.
Das Finanzamt wartet nicht darauf, dir dein Geld zurückzugeben. Die schicken dir keine freundliche Erinnerung. Die sitzen da und denken sich: „Wenn der nicht fragt, behalten wir’s halt.“ Und weil Steuern für die meisten Menschen klingt wie eine Mischung aus Zahnarzt und Behördenchaos, lassen Millionen Angestellte in Deutschland ihr Geld einfach liegen.
Laut Statistischem Bundesamt bekommen Arbeitnehmer, die eine Steuererklärung abgeben, im Schnitt über 1000€ zurück. Über 1000€! Einfach so. Nur weil sie den Schritt gemacht haben.
Und das Beste? Du brauchst dafür keinen teuren Steuerberater. Du brauchst eine App, etwas Zeit und diesen Artikel.
Warum die meisten Angestellten jedes Jahr Geld verschenken
Ich werde dir jetzt ehrlich sagen, was los ist. Die meisten denken: „Ich bin ja nur Angestellter, ich habe doch gar nichts abzusetzen.“ Und das glaubt mir keiner, aber genau das ist der teuerste Irrtum, den du als Arbeitnehmer haben kannst.
Das Finanzamt zieht dir jeden Monat automatisch Lohnsteuer vom Gehalt ab. Und zwar pauschal. Ohne zu wissen, wie weit du zur Arbeit fährst, ob du zuhause arbeitest, ob du dir Arbeitskleidung kaufst oder berufliche Weiterbildungen bezahlst. Die nehmen einfach, was sie kriegen.
Die Steuererklärung ist deine Chance zu sagen: „Hey, moment mal. Hier sind meine echten Ausgaben. Ich möchte mein Geld zurück.“
Ein weiterer Grund, warum viele es nicht machen: Sie denken, es ist kompliziert. Früher war das auch so. Heute gibt es Apps, die dich Schritt für Schritt durchführen, Fragen stellen wie ein Freund und dir am Ende sagen, wie viel du zurückbekommst. Dazu gleich mehr.
Und dann gibt es noch die Gruppe, die denkt: „Ach, lohnt sich doch nicht für ein paar Euro.“ Ein paar Euro. 😅 Der Durchschnitt liegt bei über 1000€.
Das sind Urlaubskosten. Das ist ein neues Smartphone. Das ist das Gefühl, beim Einkaufen nicht mehr jeden Cent umzudrehen.
Was du als Angestellter alles absetzen kannst
Jetzt wird es konkret. Ich bin kein Steuerberater und das hier ist keine Steuerberatung. Aber ich kann dir zeigen, welche Ausgaben Angestellte in Deutschland grundsätzlich steuerlich geltend machen können. Was davon auf dich zutrifft, prüfst du am besten direkt in einer App oder mit einem Fachmann.
Das sind die Bereiche, über die sich definitiv lohnt nachzudenken:
Werbungskosten
Werbungskosten sind alle Ausgaben, die du wegen deiner Arbeit hattest. Der Staat erkennt pauschal 1230€ an, auch wenn du gar nichts nachweist. Aber wer mehr hatte, kann mehr absetzen. Dazu zählen zum Beispiel Fachliteratur, Arbeitsmittel wie Stifte, Drucker oder ein Schreibtisch, aber auch Gewerkschaftsbeiträge oder Kosten für Bewerbungen.
Homeoffice Pauschale
Seit 2023 gibt es die vereinfachte Homeoffice Pauschale. Pro Tag, an dem du zuhause gearbeitet hast, kannst du 6€ absetzen, bis zu 210 Tage pro Jahr, das ergibt 1260€ pro Jahr.
Fahrtkosten
Die Entfernungspauschale ist einer der häufigsten und gleichzeitig am meisten unterschätzten Posten. Für jeden Kilometer, den du einfach zur Arbeit fährst, kannst du einen festen Betrag pro Arbeitstag absetzen. Egal ob Auto, Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel. Wer 20 Kilometer zur Arbeit fährt und das 200 Tage im Jahr, kommt da schnell auf eine ordentliche Summe.
Reinigungskosten für Arbeitskleidung
Trägst du für die Arbeit spezielle Kleidung, also Uniformen, Sicherheitsschuhe, Arbeitsschutzkleidung oder andere typische Berufskleidung? Dann kannst du die Reinigungskosten dafür absetzen. Das geht sogar pauschal, ohne jeden Bon aufzubewahren.
Weitere Posten, die viele vergessen
Es gibt noch mehr, worüber sich nachdenken lohnt. Zum Beispiel Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer unter bestimmten Voraussetzungen, berufliche Fortbildungen, doppelte Haushaltsführung wenn du wegen der Arbeit zwei Wohnungen hast, oder auch Kontoführungsgebühren. Klingt kleinteilig, aber in Summe macht das einen Unterschied.
Wichtig: Was genau bei dir anerkannt wird, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Eine Steuer App hilft dir dabei, genau das herauszufinden.
So funktioniert eine Steuer App (und warum sie kein Hexenwerk ist)
Früher war Steuern machen etwas für Menschen mit Buchhaltungsstudium oder zu viel Freizeit. Heute gibt es Apps, die das für dich übernehmen. Schritt für Schritt. In verständlichem Deutsch. Ohne Fachchinesisch.
Ich nutze selbst eine Steuer App und oh mein Gott, der erste Moment, wo mir die App gesagt hat, wie viel ich zurückbekomme, war unfassbar. Du gibst ein paar Informationen ein, und die App rechnet live aus, was rausspringt.
So läuft das in der Regel ab:
Du lädst die App runter und erstellst einen Account. Die App fragt dich dann ganz simpel: Bist du Angestellter? Hast du ein Homeoffice genutzt? Wie weit fährst du zur Arbeit? An wie vielen Tagen? Hast du Arbeitsmittel gekauft?
Du klickst dich durch, gibst deine Zahlen ein und die App zeigt dir schon während du tippst, wie viel du zurückbekommst. Am Ende übermittelst du alles digital ans Finanzamt. Fertig. Kein Formular, kein Briefkasten, kein Rätseln.
Die meisten Apps haben außerdem eine Belegprüfung. Du machst einfach ein Foto von deinem Beleg, lädst es hoch, und die App weiß, was damit zu tun ist. Das klappt mit Zugtickets, Rechnungen, Quittungen.
👉 Eine App, mit der das wirklich einfach funktioniert, findest du HIER.
Du brauchst dafür kein Vorwissen. Wirklich nicht. Die Apps sind so gebaut, dass auch jemand, der noch nie eine Steuererklärung gemacht hat, problemlos durchkommt.
Fazit: Dein Geld wartet schon auf dich
Mehr als 1000€, die dir zustehen. Einfach so. Nur weil du einmal im Jahr ein bisschen Zeit investierst und eine App ausfüllst.
Du brauchst keinen Steuerberater. Du brauchst keine Ausbildung im Finanzwesen. Du brauchst nur den Schritt, den du heute machen kannst.
Werbungskosten, Homeoffice Pauschale, Fahrtkosten, Reinigungskosten und noch vieles mehr warten darauf, von dir eingetragen zu werden. Das Finanzamt fragt nicht nach. Aber du kannst fragen.
Also: Hör auf, dein Geld liegen zu lassen. Hol es dir zurück.
Dein zukünftiges Ich wird dir dafür danken.
